Dieser Blog zeigt einige der interdisziplinären Kunstprojekte von Patricia London Ante Paris.
Die Werkgruppen integrieren Tanz, Malerei, Musik, Skulptur, Film zu Kunsthybriden und sind mit partizipativen Performances für das Publikum verbunden.
Mit der Gründung des LAp kUNStkLUB erweitert Patricia London Ante Paris das Partizipationsangebot und definiert Ausstellungen als Kunstprojekte.
"Die künstlerische Haltung von Patricia London Ante Paris ist intellektuell und geprägt von einer kritischen, wachsamen Zeitgenossenschaft. Aktuelle gesellschaftspolitische Vorgänge mit ihren globalen Auswirkungen fließen in ihre vielschichtigen Arbeiten ein. Stets ist ein utopischer Impetus am Werk: Die Kunst als emanzipatorische Kraft, die verändernd wirken kann."
Dr. Elisabeth Hartung

Patricia London Ante Paris, Die Nonne und die Polizistin, 2012

Die Nonne, 2012, Acryl/Lw., 120 x 85 cm
























Patricia London Ante Paris‘  Inszenierung „Die Nonne und die Polizistin“ für die Kulturwerkstatt Haus 10 im Kloster Fürstenfeld thematisiert mit dem Übergang von Kloster zu Polizeischule dessen immanente Kohärenz. Das Kloster Fürstenfeld ist heute eine Polizeischule.
Die Skulptur „String Ray“, die sich auf die den Machtsymbolen von Kirche und Polizei, - Gloriole und Polizeistern -   zugrundeliegenden Naturphänomenen Sonnen- und Sternstrahlen bezieht, erzeugt mit einem Paradox die Trennung des Raums durch die Verbindung der zwei Säulen. String Ray bringt die Besucher_innen dazu, sich nach links für die Polizistin oder nach rechts für die Nonne zu entscheiden.
Die Bilder „Die Nonne und die Polizistin“ werden begleitet von computergenerierten Variationen von Gloriole und Polizeistern in Verbindung mit neuen Worten.
Als absurdes Gedicht erscheinen diese Wörter auf der Edition „tägliche Praxis“. Ihre Dechiffrierung, täglich an uns gestellte Anforderungen, zeigt sich auf der Fotoarbeit „Kloster und Polizeischule“.

Ob sich die Ausstellungsbesucher_innen zur Polizistin oder zur Nonne gewendet haben, der weitere Weg führt sie wieder zusammen zu der efemeren Skulptur „2nd brain“ und dem Bild „Unbewusstsein“, die den Darm als Sitz von Gefühlen und Stimmungen darstellen: ein antizipierender Antagonist zur rationalen Kontrolle.

Am letzten Tag der Ausstellung fand die Partizipative Performance „Befreiung durch Zerstörung“ statt. Alle Anwesenden erhielten eine Stecknadel und wurden gebeten, in die ephemere Skulptur 2nd brain zu stechen.
String Ray, 2012, Faden, Dimension variabel

Die Polizistin, 2012, Acryl/Lw., 120 x 85 cm

8 Variationen von Gloriole, 2012, 29 x 42 cm, AL 3 (+2 AP)

8 Variationen von Polizeistern, 2012, 29 x 42 cm, AL 3 (+2 AP)

Tägliche Praxis, 2012, Foto mit absurdem Gedicht, 30 x 40 cm, AL 15

Kloster & Polizeischule, 2012, Foto, 30 x 40 cm, AL 3 (+ 2AP)



2nd brain, 2012, efemere Skulptur, Latex, 300 x 180 x 60 cm

Unbewusstsein, 2011, Acryl/Lw., 80 x 100 cm






















































































































Befreiung durch Zerstörung, 2012, partizipative Performance

Befreiung durch Zerstörung, 2012, partizipative Performance